Als Herr von Kleist eine kleine Pause einlegte, wahrscheinlich
um sich einen Tee zu kochen, blickte Sophia
auf.
Sie legte ihr Besteck beiseite, tupfte
sich mit der Serviette den Schnabel ab und
schaute Lilly fragend an.
„Was ist mit dir,
mein Kind? Du gefällst mir heute gar nicht.
Beschäftigt dich irgendetwas?“
Lilly
blickte von ihrem Teller auf, hörte
auf zu kauen und sah Sophia gedankenverloren
an.
„Fofia, waf ift hifter der Fiegung des Fees?“,
sagte Lilly und verschluckte sich.
Sophia schaute
sie böse an, schüttelte ihren Kopf und sagte:
„Kind, was habe ich Dir immer gesagt?“
„Fuldigung“, murmelte
Lilly, kaute die Karotte in ihrem Schnabel gut durch und schluckte sie herunter.
Ohne sich die Mundwinkel mit der Serviette
abzutupfen, wiederholte sie: „Was ist hinter der Biegung des Sees?“
Sophia lehnte sich in ihrem alten Holzstuhl zurück, schloss für einen Moment die Augen und dachte über Lillys
Frage nach. „Hmmm“, sagte sie, noch immer mit geschlossenen Augen, „eine gute Frage mein Kind.“
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2. Kapitel – Anderland
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