Lilly rieb sich die Augen und schaute noch mal genauer hin. Die Mohrrübe bewegte sich!
Sie wanderte
ganz langsam auf dem Weg, hinüber zur anderen Seite. Lilly machte einen Schritt auf die Mohrrübe zu und guckte sie fragend
von allen Seiten an.
„Was gibt‛s denn da zu gucken?“, hörte sie auf einmal eine Stimme. Für einen Moment dachte sie, dass
die Mohrrübe etwas
gesagt hätte.
Als auf einmal ein kleiner Kopf darunter vorschaute,
musste sie lachen. „Eine Ameise, tse, und ich dachte schon, meine Mohrrübe
hätte Beine bekommen“, sagte sie noch immer lachend.
„Da gibt es gar nichts zu lachen“, antwortete
die Ameise sauer. „Hilf mir lieber, das Ding ist ganz schön schwer!“
„Hey, hey“, sagte Lilly, „mal nicht so frech, du Mohrrübendieb!“ Außerdem könntest
du dich zumindest vorstellen, wenn du hier schon so große Töne spuckst!“
Verdutzt guckte die Ameise Lilly an und sagte jetzt ein bisschen freundlicher: „Ich bin die Ameise
Nummer 0815 und gehöre zum dritten Versorgungstrupp der Ameisenburg am anderen Ende des Weges, gleich
neben den Tannen rechts.“
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6. Kapitel – Ein Name für die Ameise 0815
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