Der sechste Tag ihrer gemeinsamen Reise sollte für Lilly und Sepp ein ganz besonders aufregender und spannender,
aber auch schöner Tag werden.
Quasselnd und quatschend zogen die beiden durch die wunderschöne Landschaft und freuten sich über ihre
neue Freundschaft.
Sie überquerten gerade eine
kleine Holzbrücke, als sich plötzlich die Sonne verdunkelte: Der Himmel wurde pechschwarz.
Binnen Minuten sank die Temperatur um einige Grad, und es wurde empfindlich kalt.
„Ein Gewitter zieht auf“, sagte
Sepp mit einem Blick auf die dunklen Wolken am Himmel, „wir sollten
uns beeilen, einen Unterstand zu finden, sonst werden wir klatschnass!“
„Ja, du hast Recht“, stimmte ihm Lilly ängstlich zu. Sie mochte Gewitter nicht. Schon gar nicht, wenn sie ungeschützt
draußen auf einer Brücke stand. Sie sausten los.
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11. Kapitel – Das Tor nach Anderland
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